Vergangene Woche ist auf der Bereitstellungfläche der Deutschen Bahn eine Austernfischerfamilie entdeckt worden!

Diese Fläche dient der Bereitstellung der durch Arbeiten am Gleis ausgebauten Materialien (Boden, FMI, Beton etc.) für die Ausbaustrecke WHV-OL. Hier herrscht ein reger Verkehr durch Baumaschinen, LKW und Traktoren zur Anlieferung und Abfuhr von tws.> 1.000 to Abfall pro Tag. Durch eine der täglich ausgeführten Flächenbegehungen wurde eine Mitarbeiterin der Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH auf eine Austernfischerfamilie aufmerksam. Die Vögel brüten stehts abwechselnd, so dass beide Elternteile immer in der Nähe sind. Mutter und Vater Austernfischer verhielten sich sehr verdächtig und schlugen Alarm, wenn ein Mensch in die Nähe des Bodenhaufwerks kam, auf dem sie Ihre drei Eier ausbrüteten. Die umweltfachliche Bauüberwachung wurde umgehend informiert.

Nach Erkundung des Geleges in luftigen 3m Höhe wurde spontan die Abfuhr des gesamten Haufwerks eingestellt, damit „Familie Hillbird“ in Ruhe brüten kann. Eine Näherung bis auf 50m zum Gelege wurde ausdrücklich untersagt. Einzig die Fahrzeuge durften sich nähern, da dies keinen großen Störfaktor für die Vögel darstellt. Trotz allem hat jegliche Motivation die Tiere zu schützen, zu einem unklaren Ausgang geführt. Nach dem Wochenende waren die Eier samt Eltern weg.

Ob die Familie durch einen tragischen Nestraub oder aber durch das Schlüpfen der Vögel den Ort verlassen hat, ist leider unklar. Fakt ist jedoch, dass sich die Natur trotz Eingriff des Menschen einen Weg sucht, was wir als absolut schützenswert empfinden! Hier fanden die Vögel unser technisch angelegtes Haufwerk wohl sehr gemütlich.

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