M&P Hagen begleitet die Aktivierung des Bahnareals Morsbach

Die Gemeinde Morsbach (Oberbergischer Kreis, NRW) plant im Rahmen der Regionale 2025 „Bergisches RheinLand“ in Zusammenarbeit mit dem Büro ASS (Architektur Stadtplanung Stadtentwicklung, Düsseldorf) die Aktivierung des Bahnareals. Dazu soll eine gemischte bauliche Nutzung ermöglicht werden.

Das unter Denkmalschutz stehende ehem. Bahnhofsempfangsgebäude wird zur Zeit renoviert und soll zu einem soziokulturellen Zentrum umgebaut werden. Von der weiteren aufstehenden Bausubstanz (3 Gewerbehallen) wurde eine Halle bereits rückgebaut, bei einer weiteren ist der Rückbau noch vorgesehen. Die dritte Halle soll erhalten und umgestaltet werden. Zudem sollen die Gleisanlagen des ehem. Kopfbahnhofs zum Teil rückgebaut, und zum anderen Teil für eine eventuelle Wiedernutzung erneuert werden.

Für die zu erhaltenden sowie für die rückzubauenden Gebäude an der Ladestraße erfolgte 2018/19 durch unsere Niederlassung in Hagen eine Schadstoffuntersuchung mit Erstellung eines Rückbau- und Entsorgungskonzeptes. Weiterhin wurde ein Altlastengutachten mit Untersuchung der Altlastenverdachtsflächen und Gefährdungsabschätzung sowie abfalltechnischer Bewertung der zu erwartenden bautechnischen Aushubmassen und der Gleisschotter erarbeitet.

Bereichsweise festgestellte Belastungen im Boden, Gleisschotter bzw. Grundwasser wurden durch unsere Ingenieurgesellschaft 2020 weiter untersucht und eingegrenzt. Dabei wurden insbesondere Recherchen im durch Industrie / Gewerbe und historischem Altbergbau genutzten Umfeld betrieben, um einen potentiellen Übertritt von Schadstoffen von den Nachbarflächen abschätzen zu können. Die Erarbeitung eines Sanierungsplans nach § 13 BBodSchG ist für Frühjahr 2021 vorgesehen, um die geplanten Sanierungsmaßnahmen und Materialumlagerungen inklusive der erforderlichen behördlichen Genehmigungen verbindlich regeln zu können.

Durch unsere Niederlassung in Hagen werden folgende Leistungen erbracht:

  • Umfangreiche Altlasten- und Rückbauuntersuchungen auf dem Standort
  • Erarbeitung eines Rückbau- und Entsorgungskonzeptes für den Rückbau der aufstehenden Hallen bzw. die Renovierung der zu erhaltenden Gebäude
  • Erarbeitung eines Altlasten- und eines ergänzenden Altlastengutachtens mit Mengen- und Kostenschätzungen als Grundlage für die geplanten Maßnahmen und die Beantragung von Fördergeldern
  • Erarbeitung eines Sanierungsplanes nach § 13 BBodSchG

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