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Drei mal so viele Anlagen für erneuerbare Energien nötig

Der Anteil von erneuerbaren Energien am weltweiten Energiebedarf sind seit 2009 gerade einmal um 2 Prozentpunkte auf 12,6 Prozent gestiegen. Dabei ist die Energiewende kritisch für das Erreichen weltweiter Klimaziele. Laut der International Energy Agency (IEA) muss unser Energiesystem bis 2050 Net Zero sein, d.h. es werden nicht mehr Treibhausgase emittiert als gebunden werden können. In Deutschland betrug der Anteil erneuerbarer Energien 2021 übrigens fast 20 Prozent.

 

Problematisch ist insbesondere, dass der Anstieg des Energieverbrauchs seit Corona hauptsächlich mithilfe fossiler Energien bedient wird und dafür auch neue Quellen erschlossen werden. 2021 wurden infolgedessen so viele THG Emissionen wie noch nie emittiert. Der Rückgang der Emissionen durch die Corona Pandemie wurde hierdurch mehr als ausgeglichen. Spätestens bis 2025 müssen die globalen Emissionen aber ihren Höchststand erreichen, um die Klimaziele zu realisieren. Dazu kommt, dass erneuerbare Energien auch abseits von der Treibhausgas Reduktion immense Vorteile haben und nicht nur langfristig günstiger sind als fossile Energieträger.

 

Die Energiewende – wenn man denn von ihr sprechen kann - ist bislang zu langsam, trotzdem gibt es viele Lösungen. Natürlich im Bereich der Elektrizität mit Solar- und Windkraftanlagen, aber z. B. auch im Bereich der Wärme mithilfe von Geothermie und Wärmepumpen. Auch für Sektoren, in denen die Reduktion noch schwierig ist, gibt es Lösungen z. B. durch klimafreundliche Stadtplanung oder alternative Antriebe.

 

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