Im Rahmen eines Großprojektes entlang eines knapp 20 km langen Streckenabschnitts der Bahnstrecke 2263 von Wesel nach Bocholt plant die DB Netz AG aktuell die Elektrifizierung der gesamten Strecke. Die Elektrifizierung erfolgt über die Errichtung von Oberleitungsanlagen (OLA). Dabei werden die OL-Masten i.d.R. auf Pfählen gegründet.

Zusätzlich ist geplant, Randwege entlang der Gleisanlagen zu errichten. Der anfallende Gleisschotter soll hierbei durch eine Bettungsreinigung aufbereitet und zum Teil entsorgt werden. In Bereichen von Bahnübergängen und Bahnhöfen finden Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten statt. Hier kommt es zu zusätzlichen Aushubmassen von Boden, Gleisschotter und Asphalt, die nicht im Bauvorhaben wiederverwendet werden können und daher im Anschluss einem Einbau oder einer Entsorgung zugeführt werden sollen.

Für die Überschussmassen an Aushubböden, Bauschutt, Gleisschotter und Asphalt wurde eine baubegleitende abfalltechnische Untersuchung benötigt. Dabei war es auf Grund von Platzmangeln an Bereitstellungsflächen im Vergleich mit den großen zu erwartenden Aushubmassen erforderlich, die Beprobungen nicht nur baubegleitend sondern mit Vorlauf zum Bauvorhaben, quasi in-situ, durchzuführen.

Für die Planung der Bauwerksgründung sowie die Durchführung der Feld- und Laboruntersuchungen und die Erarbeitung des Geotechnischen- sowie abfalltechnischen Berichts wurde unsere Niederlassung in Hagen mit der Durchführung dieser Leistungen beauftragt.

Die Baugrunduntersuchung und abfalltechnischen Untersuchungen werden aktuell durch die hausinterne Projektsteuerung von Mull und Partner durchgeführt und die Ergebnisse mit der abfalltechnischen BÜW der DB E&C koordiniert. Die Untersuchungen begannen im November 2020 und folgen noch bis zum August 2021.

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