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Neues Meeresschutzgebiet im Nordost-Atlantik

Im Oktober 2021 trafen sich 15 Minister der OSPAR-Kommission in Portugal. Ein Ziel war die Ausweisung eines weiteren Hochsee-Meeresschutzgebiets für Seevögel im Nordost-Atlantik. Mit rund 60.000 km² umfasst das Gebiet den Hochsee-Nordatlantikstrom und das Evlanov-Meeresbecken. Das Gebiet wurde auf Basis von Trackingdaten als Meeresschutzgebiet ausgewählt, denn es gilt als ein wichtiges Nahrungsgebiet sowohl für Meeresvögel mit Brutplätzen an den nordostatlantischen Küsten als auch für Zugvögel auf ihren Wanderungen zu Nistplätzen in anderen Teilen der Welt. Im Rahmen der Konferenz wurde auch eine OSPAR-Umweltstrategie 2030 für den Nordostatlantik festgelegt. Ziele der Strategie sind den Auswirkungen des Klimawandels durch eine Versauerung der Ozeane sowie dem Verlust der biologischen Artenvielfalt auch durch den Schutz der Kelpwälder entgegenzuwirken. Weiteres Ziel ist es die Umweltverschmutzung einschließlich der durch Plastikmüll zu begegnen. Hierzu sollen die Abfälle im Meer bis 2025 um 50 % und bis 2030 um 75 % reduziert werden. Bis 2030 soll durch die Ausweisung weiterer Schutzgebiete die Fläche von derzeit 10 % auf 30 % der OSPAR-Meeresgebiete als Meeresschutzgebiete ausgeweitet werden. 

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