Deutscher Erdüberlastungstag: Seit Anfang Mai leben wir auf Pump

Am 05.05.2021 hat Deutschland so viel Ressourcen verbraucht, wie unserem Land rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Der Erdüberlastungstag wird jährlich von dem Global Footprint Network für einzelne Länder sowie für den ganzen Planeten errechnet. Ab diesem Tag beanspruchen wir für das übrige Jahr mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als uns rein rechnerisch zur Verfügung stehen. Das Ziel des Aktionstages ist es, die Begrenztheit und Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und der Erde ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Im Gegensatz zum weltweiten Erdüberlastungstag im Hochsommer liegt der deutsche Erdüberlastungstag bereits im Frühjahr. Als Gründe dafür werden genannt:

  • der weiterhin viel zu hohe Energieverbrauch,
  • der steigende CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie
  • die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser.

Wenn die gesamte Menschheit so verschwenderisch leben würde wie die Deutschen würden wir drei Erden benötigen, um den Ressourcenverbrauch zu decken. Eine Verschiebung des Datums (#MoveTheDate) des Overshoot Days ist möglich, wenn wir unsere Infrastrukturen umgestalten, Prozesse deutlich ressourceneffizienter gestalten, Energiesysteme dekarbonisieren, und CO2 binden.

Zur Verdeutlichung die nachstehende Aufstellung der benötigten Erden für einzelne Länder und den gesamten Planeten.

Quelle: National Footprint and Biocapacity Accounts 2021

Die MuP Group hilft im Rahmen des „Engineering for a Better Tomorrow“ dabei, diesen Ressourcenverbrauch zu minimieren. Durch M&P GO.BLUE.NOW wird gemeinsam mit Kunden und Partnern die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° verfolgt.

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