Bau der neuen Regenwasserbehandlungsanlage am Flughafen Düsseldorf

Für die Erweiterung der Vorfeldflächen des Flughafen Düsseldorfs wird unter anderem eine neue Regenwasserbehandlungsanlage benötigt, die am nordwestlichen Rand der Flugbetriebsfläche errichtet werden soll. Hierfür sind aufgrund der Gesamtfläche der Baumaßnahme von ca. 14.000 m² und der Tiefe der Regenklär- und Regenrückhaltebecken umfangreiche Erdbaumaßnahmen erforderlich. Die drei Becken können nach Fertigstellung mehr als 13.000 m³ Regenwasser, welches auf den versiegelten Vorfeldbereichen anfällt,  zurückhalten.

In der vorangegangenen Planungsphase wurde auf dem Gelände durch die Mitarbeiter der der Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf zahlreiche Bohrungen durchgeführt und das gewonnene Probenmaterial im Hinblick auf die Verwertung des Aushubmaterials chemisch analysiert. Die Einstufung des Aushubmaterials, mögliche Verwertungswege und die zu erwartenden Mengen sind Bestandteil des erstellten Aushub- und Verwertungskonzeptes.

Zusätzlich werden die Aushub- und Verfüllarbeiten durch M&P fortwährend geotechnisch und fachgutachterlich begleitet. Dies betrifft einerseits die Überprüfung der Umsetzung des Aushub- und Verwertungskonzeptes, die Erstellung von Wasserrechtsanträgen sowie die Einstufung des Aushubmaterials im Bauablauf und andererseits die Überprüfung und Dokumentation der ordnungsgemäßen Verdichtung des eingebrachten Bodenmaterials in die Arbeitsräume und Freiflächen nach Errichtung der Bauwerke sowie die Beantwortung von geotechnischen Fragestellungen während der Bauphase.

Die Erdarbeiten an der Regenwasserbehandlungsanlage wurden Mitte 2019 begonnen. Voraussichtlich 2021 können diese Arbeiten abgeschlossen werden.

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