Rettungshundetraining auf Abbruchbaustellen

Der Einsatz von Rettungshunden ist ein wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes bei der Vermisstensuche in Waldgebieten oder infolge von Erdbeben, Berg-, Lawinen- und Murenabgängen, zivilen Explosionsschäden (Gasexplosionen) und nicht zuletzt Kriegseinwirkungen. Hierbei wird der besonders sensible Geruchssinn unserer vierbeinigen Helfer genutzt: Ein ausgebildeter Flächensuchhund kann auch unter ungünstigen Witterungsverhältnissen noch in ca. 500 m Entfernung Menschen riechen; ein Trümmerhund ist in der Lage, verschüttete Personen bis in Tiefen von 5 m zu wittern.

Damit der Hund diese Aufgaben mit hoher Erfolgsrate lösen kann, ist eine bis zu 2 Jahre andauernde Teamausbildung von Hund und Hundeführer zu absolvieren, an die sich regelmäßige Trainingseinheiten unter möglichst realistischen Verhältnissen anschließen müssen. Das Grundtraining findet dabei in der Regel auf fest eingerichteten Plätzen statt, die jedoch den Hunden und Hundeführern meist zur Genüge bekannt sind und keine unerwarteten Ablenkungsreize mehr aufweisen. Aus diesem Grund ist die Suche nach realistischen Trainingsmöglichkeiten mit hohen Anforderungen durch schwieriges Gelände, Umgebungslärm etc. notwendig und stellt oft eine hohe Herausforderung an die meist ehrenamtlich tätigen Rettungshundestaffeln dar.

Gerade komplexe, innerstädtische Rückbaumaßnahmen mit zum Teil unüberschaubaren Raumverhältnissen auf mehreren ober- und unterirdischen Bauebenen sind hierbei hoch interessante Übungsflächen für Hund und Mensch − wenn die Abbruchstatik dies noch erlaubt.

Wir unterstützen Rettungshundestaffeln, indem wir als Planer/Bauleiter in Abstimmung mit Bauherrn und Abbruchunternehmern die Möglichkeiten schaffen, auf unseren Baustellen Trainingseinheiten durchzuführen und damit die Einsatzfähigkeiten dieser wichtigen Rettungskräfte zu erhalten.

Mehr Informationen:

https://www.bundesverband-rettungshunde.de
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/bevoelkerungsschutz/rettungshundestaffel/

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