Stoffstrommanagement DB PFA 1

Wir ziehen Bilanz…

… und zwar nach einem halben Jahr Stoffstrommanagement für die DB Netz AG im Planfeststellungsabschnitt 1 der Großmaßnahme zur Streckenertüchtigung zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. Ziel ist die leistungsfähige Anbindung des Tiefwasserhafens JadeWeserPort an das nationale und europäische Schienennetz. Dazu sind baugrundverbessernde Maßnahmen sowie der durchgängige zweigleisige Ausbau der Strecke geplant.

Bilanz zu ziehen, sind wir gewohnt, denn im Stoffstrommanagement geht es genau darum. Wieviel Boden muss auf Grund von unzureichender Qualität (physikalisch oder chemisch) ausgebaut und entsorgt werden, wieviel kann man zur Verwertung wiedereinbauen und wieviel muss man schlussendlich als Baumaterial beschaffen.

Wir als Mull und Partner sind in diesem Projekt mit der Fachbauüberwachung Abfall beauftragt, die hier auch maßgeblich am Entsorgungsmanagement mitwirkt. 35.000 to Boden, 14.000 to Altschotter, Bauschutt und sonstige Inertabfälle wurden mit unserer Beteiligung bereits entsorgt. Ca. 250.000 to werden es bis zum Projektende 2024 noch werden. Alle anfallenden Abfälle werden grundsätzlich im elektronischen Abfallnachweisverfahren erfasst und die In-/ Outputmengen auf Bereitstellungsflächen bilanziert.

Der nachhaltige Umgang mit Boden und die schadlose Entsorgung von Inertabfällen gewinnt auf Grund schwindender Verwertungsmaßnahmen und Deponieraum immer mehr an Bedeutung. Die Kosten im Bereich Entsorgung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, weshalb Bauherren immer häufiger Leistungen zum effektiven Stoffstrommanagement bei uns anfragen.

Intelligentes Bodenmanagement – Engineering for a better tomorrow