Bagger statt Wellen – Umbau des Großen Wellenkanals in Hannover

Im gemeinsamen Forschungszentrum Küste der Leibniz Universität Hannover sowie der TU Braunschweig wird mit dem Umbau des großen Wellenkanals bis 2022 eine weltweit einmalige Großforschungseinrichtung geschaffen. Neben der neuen Wellenmaschine erhält der GWKplus eine umlaufende Strömungsanlage, mit der erstmalig Tideströmungen wie im Meer untersucht werden können, sowie einen Tiefteil.

Für die Errichtung der neuen Ein- und Auslaufbauwerke, sowie des Tiefteils und des Pumpenhauses werden Teile des GWK zunächst abgebrochen. Die Errichtung der neuen Bauwerke erfolgt im Schutz umschließender, wasserdichter Baugruben. Hierfür werden Spundwände im Einphasen-Schlitzverfahren in die anstehende, natürlich dichtende Tonschicht eingebracht und rückverankert. Die Trockenhaltung der Baugrube erfolgt mittels (Rest-)Wasserhaltung.

Im Zuge der Aushubarbeiten fallen insgesamt etwa 24.000 m³ Aushubböden an, die teilweise innerhalb der Baumaßnahme wiederverwendet werden. Die hierfür vorzuhaltenden Bodenmassen werden anteilig innerhalb der Liegenschaft und auf einer externen Zwischenlagerfläche zwischengelagert. Die überschüssigen Bodenmassen werden direkt abtransportiert und entsorgt.

Die Mull & Partner Ingenieurgesellschaft mbH begleitet das Projekt in den Themenkomplexen Boden- und Abfallmanagement, Wasserhaltung sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination.

Mehr Informationen auf der Website der TU Braunschweig: https://magazin.tu-braunschweig.de/m-post/bagger-statt-wellen/

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