WHAT-WE-DO: Das ehemalige Wendebecken des Moorfleeter Kanals in HH-Billbrook wurde ab Ende der 1990er Jahre mit belasteten Sedimenten aus dem Moorfleeter Kanal verfüllt und anschließend mit Sand abgedeckt. Seit 2001 wurde hier weiterer Bodenaushub aus verschiedenen Baumaßnahmen eingebracht. Zur Konsolidierung des Untergrundes wurden aus dem Bau der U-Bahnlinie U4 oberhalb der zuvor eingebrachten Böden zwischen 2008 und 2010 insgesamt ca. 150.000 m³ Aushubmaterial als 3 – 4 m hohe Halde abgelagert.

Bei dem Aushubmaterial der U4-Maßnahme handelt es sich um ca. 110.000 m³ Glimmerton mit einem geogen erhöhten Sulfatgehalt sowie ca. 40.000 m³ Mischböden (Zwischendämme, Baustraßen etc.). Die obersten ca. 0,7 m bis 1,0 m des Glimmertons sind infolge des mittlerweile hohen Bewuchses stark durchwurzelt.

Nachdem die Konsolidierung des Untergrundes mittlerweile abgeschlossen ist, soll die Fläche des ehemaligen Wendebeckens künftig im Zuge der beabsichtigten Entwicklung des Stadtteils als Gewerbefläche (z.B. LKW-Vorstaufläche, Betriebshof o. ä.) dienen. Hierfür sollen die als Halde abgelagerten Aushubböden (überwiegend Glimmerton) von der Fläche abgetragen und nach Möglichkeit einer Verwertung zugeführt werden.

Bereits seit 2008 wurden immer wieder verschiedene Verwertungsmöglichkeiten für den Glimmerton in Betracht gezogen, die jedoch jeweils aus verschiedenen Gründen nicht weiterverfolgt werden konnten. Bislang fehlte allerdings eine umfassende systematische Zusammenstellung möglicher Einsatz-/ Verwertungsmöglichkeiten zur Vorbereitung eines entsprechenden Ausschreibungs-/ Vergabeverfahrens.

M&P Hamburg wurde daher mit der „Markteruierung Glimmerton“ beauftragt.

Leistungsumfang im Rahmen der Markteruierung:

  • Einarbeitung
  • Markteruierung 1. Schritt: Recherche grundsätzlicher Einsatz- / Verwertungsmöglichkeiten
  • Markteruierung 2. Schritt: Identifikation potenzieller Unternehmen / Institutionen
  • Zusammenstellung der Ergebnisse (Schritt 1 und 2) im vorliegenden Bericht
  • Markteruierung, 3. Schritt: Klärung weiterer Randbedingungen mit den identifizierten Unternehmen/Institutionen)

[Bildquelle: Luftbild: Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, 12/2020]

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