Im September 1944 wurden 150 Schiffe der deutsche Schwarzmeeflotte im Gebiet des Hafens Prahovo (Km 860) versenkt, weil die Weiterfahrt durch das Eiserne Tor inzwischen durch die Rote Armee blockiert war. Das Wehrmachtskommando Süd verband mit diesem Befahl auch die Absicht den Schiffsverkehr auf der Donau zu blockieren.

Seitdem wird die Schifffahrt auf der Donau und der Betrieb des Hafens in Prahovo durch diese Wracks eingeschränkt. Wegen der reduzierten Breite des Schifffahrtsweges, ist die Begegnung und das Überholen von Schiffen in diesem Bereich nicht gestattet.

Die Arbeiten zur Kapazitätserweiterung und Modernisierung des Hafens Prahovo in der Nähe von Negotin, Ostserbien, werden im September beginnen und der gesamte Hafenkomplex bis 2024 fertiggestellt sein, teilte der serbische Minister für Bau, Verkehr und Infrastruktur, Tomislav Momirovic, am Freitag mit.

Der in den 1960er Jahren erbaute Hafen wird eine moderne Infrastruktur und Lagerhallen erhalten, und das Ziel der Regierung ist es, den Betrieb im Hafen nach Jahrzehnten des Niedergangs wieder aufzunehmen, sagte Momirovic.

Im Hafen werde auch Serbiens erstes grünes Terminal für die Entsorgung von Schiffsöl und anderen Abfällen gebaut, sagte er.

Momirovic kündigte an, dass im März oder April nächsten Jahres zunächst die Bergung von etwa 150 verbliebenen Schiffen der deutschen Flotte aus dem Zweiten Weltkrieg beginnen werde, die den Schiffverkehr  in diesem Teil der Donau noch erheblich behindern.

Die Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH Hannover ist Teil eines serbisch-deutsch-österreichischen Konsortiums mit den Partnern Millennium Team (Serbien) und IC Consulenten (Österreich), welches die internationale Ausschreibung des Ministry of Construction, Transport and Infrastructure of Serbia gewonnen hat und ist in diesem Team für die Ausschreibung der Leistungen zur Bergung der Wracks und Kampfmittel verantwortlich.

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